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Anwalt in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Wasserstoff in Vietnam: Von der Regierungsvision zu bankfähigen Projekten – Chancen, Realität und der Weg nach vorn

Oliver Massmann by Oliver Massmann
June 24, 2026
in Artikel
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Anwalt in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Wasserstoff in Vietnam: Von der Regierungsvision zu bankfähigen Projekten – Chancen, Realität und der Weg nach vorn
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Vietnam ist offiziell in das Wasserstoffzeitalter eingetreten.
In den vergangenen zwei Jahren hat sich Wasserstoff von einem Nischenthema, das hauptsächlich unter Energiespezialisten diskutiert wurde, zu einem zentralen Bestandteil der langfristigen Energiestrategie Vietnams entwickelt. Durch den Nationalen Stromentwicklungsplan VIII (PDP8), den überarbeiteten PDP8, den Nationalen Energiemasterplan und die Nationale Wasserstoffentwicklungsstrategie hat die Regierung deutlich gemacht, dass Wasserstoff und verwandte saubere Brennstoffe wie grünes Ammoniak eine wichtige Rolle auf Vietnams Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 spielen werden.

Für ausländische Investoren ist dies sowohl spannend als auch herausfordernd.
Spannend, weil Vietnam viele der Voraussetzungen mitbringt, um ein bedeutender Wasserstoffproduzent in Asien zu werden. Herausfordernd, weil der Weg von der Regierungsvision zu kommerziell tragfähigen Projekten komplex und unsicher bleibt.

Die zentrale Frage für Investoren lautet daher nicht, ob Vietnam Wasserstoff unterstützt.
Das tut es eindeutig.
Die wichtigere Frage ist, ob Wasserstoffprojekte in Vietnam bankfähig, kommerziell tragfähig und finanzierbar werden können.

Die Antwort lautet: Ja – aber nur für jene Investoren, die den Markt mit realistischen Erwartungen und einer disziplinierten Strategie angehen.

Wasserstoff ist nun offizielle Regierungspolitik

Viele Jahre lang war Wasserstoff in Vietnams Energieplanungen kaum präsent.
Dies hat sich dramatisch geändert.

Die Nationale Wasserstoffentwicklungsstrategie des Premierministers hat erstmals einen eigenen nationalen Rahmen für die Wasserstoffentwicklung geschaffen. Die Strategie setzt ehrgeizige Produktionsziele und sieht die Entwicklung eines vollständigen Wasserstoff-Ökosystems vor, das Produktion, Speicherung, Transport, Verteilung und Nutzung umfasst.

Die Vision der Regierung ist klar:

  • Bis 2030 sollen die Grundlagen einer heimischen Wasserstoffindustrie geschaffen und erste Exportmöglichkeiten entwickelt werden.
  • Bis 2050 soll Wasserstoff ein bedeutender Bestandteil der vietnamesischen Energie- und Industrielandschaft sein.

Wichtig ist, dass Wasserstoff nicht mehr als isolierte Technologie betrachtet wird. Er ist nun in übergeordnete nationale Ziele integriert:

  • Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2050;
  • Stärkung der Energiesicherheit;
  • Unterstützung der industriellen Dekarbonisierung;
  • Entwicklung von Offshore-Windressourcen;
  • Schaffung neuer Exportindustrien;
  • Anziehung grüner Investitionen;
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Vietnams in globalen Lieferketten.

Diese Integration erhöht die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass die Wasserstoffentwicklung langfristig eine Priorität der Regierung bleibt.

Warum Vietnam natürliche Vorteile hat

Viele Länder haben Wasserstoffstrategien angekündigt.
Nur wenige verfügen über die grundlegenden Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Wasserstoffindustrie.

Vietnam besitzt mehrere entscheidende Vorteile:

Offshore-Windpotenzial
Der vielleicht größte Vorteil Vietnams liegt offshore.
Vietnam verfügt über einige der attraktivsten Offshore-Windressourcen Asiens. Lange Küstenlinien, günstige Windbedingungen und Zugang zu Tiefwasserstandorten schaffen erhebliche Chancen für die künftige Erzeugung erneuerbarer Elektrizität.

Wasserstoff und Offshore-Wind sind natürliche Partner.
Großskalige erneuerbare Elektrizität kann in Zeiten von Überschussproduktion in Wasserstoff umgewandelt werden, wodurch Energie gespeichert, transportiert oder exportiert werden kann, anstatt abgeregelt zu werden.

Aus diesem Grund sollte Wasserstoff nicht als eigenständiger Sektor betrachtet werden. Er ist grundlegend mit dem zukünftigen Erfolg der Offshore-Windindustrie Vietnams verknüpft.

Strategische Lage
Vietnam nimmt eine strategisch attraktive Position innerhalb Asiens ein.
Potenzielle zukünftige Exportmärkte wie Japan, Südkorea und Singapur prüfen aktiv Wasserstoffimporte im Rahmen ihrer eigenen Dekarbonisierungsstrategien.

Wenn Vietnam wettbewerbsfähige Produktionskosten und unterstützende Infrastruktur entwickeln kann, könnte es ein wichtiger regionaler Lieferant werden.

Industrielle Basis
Vietnams schnell wachsender Fertigungssektor schafft Chancen für den heimischen Wasserstoffverbrauch.
Potenzielle künftige Nachfrage könnte entstehen aus:

  • Stahlproduktion;
  • Düngemittelherstellung;
  • Petrochemie;
  • Raffinerien;
  • Zement;
  • Schifffahrt;
  • Flugkraftstoffen;
  • Logistik und Transport.

Dieses heimische Nachfragepotenzial unterscheidet Vietnam von Jurisdiktionen, die fast ausschließlich auf Exporte setzen.

Realität: Regierungssupport bedeutet nicht automatisch Bankfähigkeit

Hier müssen Investoren diszipliniert bleiben.
Viele Wasserstoffpräsentationen beginnen mit Regierungszielen und enden mit beeindruckenden Produktionsprognosen.

Doch Kreditgeber finanzieren keine Prognosen.
Sie finanzieren Projekte.

Die zentrale Herausforderung für die Wasserstoffentwicklung in Vietnam ist heute nicht die politische Unterstützung.
Die zentrale Herausforderung ist die kommerzielle Bankfähigkeit.

Mehrere wichtige Teile des Wasserstoff-Ökosystems befinden sich noch im Aufbau.

Offtake bleibt die größte Herausforderung
Die erste Frage jedes Kreditgebers ist einfach:
Wer wird den Wasserstoff kaufen?

Wasserstoffprojekte werden nur dann finanzierbar, wenn glaubwürdige langfristige Abnehmer bereit sind, das Produkt unter bankfähigen Verträgen zu erwerben.

Derzeit bleibt die großskalige heimische Nachfrage begrenzt.
Viele potenzielle Nutzer prüfen noch, ob sie die zusätzlichen Kosten für grünen Wasserstoff im Vergleich zu konventionellen Brennstoffen tragen können.

Ohne gesicherte Abnahmevereinbarungen könnten selbst technisch exzellente Projekte Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung zu erhalten.

Infrastruktur ist weitgehend nicht vorhanden
Wasserstoff ist nicht einfach ein weiteres Energieprojekt.
Erfolgreiche Wasserstoffindustrien benötigen umfangreiche unterstützende Infrastruktur, darunter:

  • Speicheranlagen;
  • Transportsysteme;
  • Pipelines;
  • Exportterminals;
  • Hafeninfrastruktur;
  • Sicherheitssysteme;
  • Zertifizierungsmechanismen.

Ein Großteil dieser Infrastruktur existiert in Vietnam bislang nicht.

Die Entwicklung wird erhebliche Investitionen, Koordination und regulatorische Unterstützung erfordern.

Zertifizierung und CO₂-Bilanzierung

Exportmärkte verlangen zunehmend Nachweise über die Kohlenstoffintensität der Wasserstoffproduktion.
Zukünftige Kunden werden Gewissheit erwarten in Bezug auf:

  • erneuerbare Stromquellen;
  • Emissionsintensität;
  • Produktionsmethoden;
  • Zertifizierungsstandards.

Vietnam wird robuste Zertifizierungssysteme benötigen, wenn es in Premium‑Märkten international wettbewerbsfähig sein will.

Finanzierungsherausforderungen

Wasserstoff bleibt kapitalintensiv.
Viele Wasserstoffprojekte weltweit sind weiterhin auf staatliche Unterstützung, Subventionen, Steueranreize oder konzessionäre Finanzierung angewiesen.
Obwohl Vietnams strategisches Engagement stark ist, sollten Investoren nicht davon ausgehen, dass alle Wasserstoffprojekte automatisch das Unterstützungsniveau erhalten, das in einigen konkurrierenden Jurisdiktionen verfügbar ist.

Wo Wasserstoffprojekte am ehesten erfolgreich sein werden

Nicht alle Wasserstoffchancen sind gleichermaßen attraktiv.
Investoren sollten sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen die kommerzielle Logik am stärksten ist.

Industrielle Clusterprojekte
Die realistischsten frühen Projekte werden wahrscheinlich direkt mit industriellen Kunden verbunden sein.
Projekte für Düngemittelwerke, Raffinerien, Stahlproduzenten, Chemiehersteller oder exportorientierte Industrieparks könnten die stärksten Geschäftsgrundlagen haben.
Je näher ein Projekt am tatsächlichen Kundenbedarf liegt, desto besser sind seine Erfolgsaussichten.

Grünes Ammoniak
Grünes Ammoniak könnte sich kommerziell früher durchsetzen als großskalige Wasserstoffexporte.
Ammoniak profitiert von etablierten Transportsystemen und bestehenden globalen Märkten.
Für Vietnam könnte grünes Ammoniak eine wichtige Brücke zwischen der Entwicklung erneuerbarer Energien und internationalen Exporten sauberer Brennstoffe darstellen.

Integration von Offshore-Wind
Langfristig könnte wasserstoffgekoppelte Offshore-Windproduktion zu einer der wichtigsten Chancen Vietnams werden.
Investoren sollten jedoch erkennen, dass der Erfolg von Wasserstoff stark vom erfolgreichen Ausbau der Offshore-Windenergie abhängt.
Ohne großskalige Offshore-Windprojekte wird die Wirtschaftlichkeit von grünem Wasserstoff erheblich schwieriger.

Was Investoren heute tun sollten

Viele Investoren fragen derzeit, ob sie jetzt in Vietnams Wasserstoffsektor einsteigen oder warten sollen.
Die Antwort hängt von ihren Zielen ab.

  • Wer sofortige großskalige Renditen sucht, könnte den Markt als verfrüht empfinden.
  • Wer langfristige strategische Positionierung anstrebt, sollte genau hinschauen.

Die attraktivste Strategie heute ist nicht aggressiver Bau, sondern intelligente Vorbereitung.

Aktionsplan für Investoren

Schritt 1: Reale Nachfrage identifizieren
Nicht mit Technologie beginnen, sondern mit Kunden.
Klären, wer Wasserstoff kaufen wird, warum er ihn benötigt und ob er langfristige Verträge unterstützen kann.

Schritt 2: Erneuerbare Energieversorgung bewerten
Die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff hängt stark von Stromkosten ab.
Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, Offshore-Wind-Perspektiven, Netzzugang und künftige DPPA‑Möglichkeiten sind entscheidend.

Schritt 3: Strategische Standorte auswählen
Standorte sollten bestimmt werden durch:

  • Kundennähe;
  • erneuerbare Ressourcen;
  • Hafenzugang;
  • Infrastrukturverfügbarkeit;
  • Unterstützung durch Provinzen.

Schritt 4: Regulatorisches Mapping durchführen
Wasserstoffprojekte betreffen mehrere regulatorische Rahmenbedingungen, darunter:

  • Investitionsgenehmigungen;
  • Umweltauflagen;
  • Baugenehmigungen;
  • Brandschutzanforderungen;
  • Flächennutzungsrechte;
  • Stromsektorregulierungen;
  • Transport- und Exportregeln.

Schritt 5: Regierung konstruktiv einbinden
Investoren, die früh konstruktive Beziehungen zu zentralen und provinziellen Behörden aufbauen, sind oft besser positioniert, um zukünftige regulatorische Entwicklungen zu meistern.

Schritt 6: Phasenweise entwickeln
Die erfolgreichsten Projekte werden wahrscheinlich schrittweise entwickelt.
Pilotprojekte und Clusterprojekte können Annahmen validieren, Glaubwürdigkeit schaffen und Risiken reduzieren, bevor größere Investitionen erfolgen.

Hausaufgaben-Checkliste für ernsthafte Investoren

Vor größeren Kapitalzusagen sollten Investoren fünf Bereiche der Due Diligence abdecken:

Juristische Hausaufgaben

  • Projektklassifizierung
  • Lizenzanforderungen
  • Landrechte
  • Umweltgenehmigungen
  • Beschränkungen für Auslandsinvestitionen
  • Sicherheitsauflagen

Kommerzielle Hausaufgaben

  • Kundennachfrage
  • Preisannahmen
  • Wettbewerbsumfeld
  • Zugang zu Exportmärkten
  • Vertragsstrukturen

Technische Hausaufgaben

  • Elektrolyseurtechnologie
  • Verfügbarkeit erneuerbarer Energie
  • Wasserversorgung
  • Speicherlösungen
  • Transportlogistik

Finanzielle Hausaufgaben

  • Investitionskosten
  • Betriebskosten
  • Finanzierungsoptionen
  • Chancen für CO₂‑Zertifikate
  • Sensitivitätsanalysen

Regierungsbeziehungen

  • Ausrichtung an PDP8 und Provinzplanung
  • Fördermöglichkeiten
  • Infrastrukturkoordination
  • Langfristige politische Entwicklungen

Fazit: Die Chance ist real, aber die Umsetzung entscheidet über die Gewinner

Wasserstoff ist in Vietnam kein Zukunftskonzept mehr.
Er ist Teil der nationalen Politik, Energieplanung und langfristigen Wirtschaftsvision.

Die Regierung hat ein starkes und glaubwürdiges Signal gesendet, dass Wasserstoff, grünes Ammoniak und andere saubere Brennstoffe eine zunehmend wichtige Rolle im zukünftigen Energiesystem Vietnams spielen werden.

Für Investoren ist jedoch die wichtigste Botschaft nicht, dass Vietnam Wasserstoff unterstützt.
Die wichtigste Botschaft ist, dass Vietnam nun in die schwierige Phase eintritt, in der politische Ambitionen in kommerziell tragfähige Projekte umgesetzt werden müssen.

Diese Unterscheidung ist entscheidend.
Die globale Wasserstoffindustrie befindet sich noch in den Anfängen. Weltweit verkünden Regierungen Strategien, Unternehmen unterzeichnen Absichtserklärungen und Entwickler starten Pilotprojekte. Doch nur wenige Projekte haben bisher volle kommerzielle Skalierung und langfristige Bankfähigkeit erreicht.

Vietnam steht vor derselben Herausforderung.
Besonders attraktiv ist, dass Vietnam viele der Erfolgsfaktoren mitbringt: erneuerbare Energieressourcen, Offshore-Windpotenzial, strategische Lage, industrielle Nachfrage, wachsende Fertigungskapazität und eine Regierung, die sich der Energiewende verpflichtet hat.

Gleichzeitig müssen Investoren realistisch bleiben.
Wasserstoffprojekte können nicht allein durch politische Unterstützung erfolgreich sein. Sie benötigen bankfähige Abnahmeverträge, wettbewerbsfähige Produktionskosten, zuverlässige erneuerbare Energie, Transportinfrastruktur, Speicheranlagen, Zertifizierungssysteme und Finanzierungslösungen.

Das größte Risiko für Investoren heute ist nicht regulatorische Ablehnung.
Die Regierung ist grundsätzlich unterstützend.
Das größte Risiko besteht darin, anzunehmen, dass politische Unterstützung automatisch kommerzielle Tragfähigkeit schafft.
Das tut sie nicht.

Die nächsten fünf Jahre werden daher entscheidend sein.
In dieser Zeit wird sich zeigen, ob Vietnam über Strategiepapiere und Pilotprojekte hinaus eine echte Wasserstoffwirtschaft entwickeln kann.

Die Investoren, die letztlich erfolgreich sein werden, sind nicht unbedingt die, die am schnellsten handeln.
Es sind diejenigen, die am klügsten handeln.
Sie werden sich auf reale Kunden konzentrieren statt auf spekulative Nachfrage. Sie werden Partnerschaften mit industriellen Nutzern, Entwicklern erneuerbarer Energien und Infrastrukturbetreibern aufbauen. Sie werden konstruktiv mit Regierungsbehörden zusammenarbeiten. Sie werden Projekte phasenweise entwickeln und finanzielle Disziplin wahren.

Vietnam wird nicht über Nacht zur Wasserstoff-Großmacht.
Doch wenn es seine erneuerbaren Ressourcen erfolgreich entwickelt, einen verlässlichen regulatorischen Rahmen etabliert, strategische Investitionen anzieht und die notwendige Infrastruktur aufbaut, könnte Wasserstoff zu einem der wichtigsten Kapitel in Vietnams Energiewendegeschichte werden.

Die Chance ist real.
Das Engagement der Regierung ist real.
Das langfristige Marktpotenzial ist real.
Was noch bewiesen werden muss, ist die Umsetzung.
Und genau darin liegen die größten Chancen für Investoren mit langfristiger Perspektive.

Wichtige Erkenntnis für Investoren
Wasserstoff in Vietnam sollte nicht als kurzfristige spekulative Gelegenheit betrachtet werden.
Er sollte als langfristige strategische Plattforminvestition gesehen werden.
Die Frage lautet nicht mehr, ob Wasserstoff eine Zukunft in Vietnam hat.
Die Frage lautet, welche Investoren am besten positioniert sein werden, wenn diese Zukunft eintritt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Autor Dr. Oliver Massmann unter [email protected].
Dr. Oliver Massmann ist Generaldirektor von Duane Morris Vietnam LLC.

 

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Dr. Oliver Massmann is an International Attorney at Law and a Financial Accountant and Auditor.

Dr. Massmann received his PhD with Major in International Business Law.

Dr. Massmann has over 20 years experience working as commercial lawyer in Vietnam. Dr. Massmann is fluent in Vietnamese language, negotiation and presentation level.

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